Gürtelfarben und japanische Bezeichnungen
9. Kyu (Kukyu) weißer Gürtel (Shiro-Obi)
8. Kyu (Hachikyu) gelber Gürtel (Kiiro-Obi)
7. Kyu (Shichikyu) oranger Gürtel (Daidaiiro-Obi)

 

Besondere Schwerpunkte in der Ausbildung

In der Unterstufe erlernt der Prüfling die Grundform der einzelnen Techniken. Den Abschluss dieser Stufe bildet der 7. Kyu, der den Übergang zur Mittelstufe vorbereiten soll. Prüfer und Prüfling achten vor allem auf sichere Stände, korrekte Techniken und Ausholbewegungen. Die aufrechte Haltung des Oberkörpers ist ein wichtiges Merkmal. Die Prüflinge zum 7. Kyu müssen bereits gute Ansätze von innerer und äußerer Spannung zeigen.

Im Kumite und im Kumite aus Kamae ist die kontrollierte Ausführung der Techniken und die richtige Distanz beider Partner besonders zu beachten. In der Kata sind sowohl korrekte Abläufe, die beim 7. Kyu bereits Rhythmus erkennen lassen, als auch ein Verständnis der Hintergründe der Techniken in der Kata gefordert.

Die Selbstverteidigung ist ein natürlicher Bestandteil des Karate. Das Erlernen der Sportart soll den Karateka zur Selbstbehauptung und zur Selbstverteidigung befähigen. Dieses Lernziel muss bei der Ausbildung berücksichtigt werden, wird jedoch nicht als zu prüfender Teil in die Prüfungsordnung aufgenommen.

 

Legende zu Grundschule und Kumite
= > Technik mit einem Schritt vorwärts ausführen
< = Technik mit einem Schritt rückwärts ausführen
< = > Technik mit einem Schritt seitwärts ausführen
/ nächste Technik ohne Schritt ausführen
wird bei einer neuen Technik keine andere Stellung angegeben, gilt die ursprüngliche Stellung.